Die Deutsche Bahn (DB) führt derzeit eine Generalsanierung der am meisten befahrenen Bahnstrecken in Deutschland durch. Diese Arbeiten sind ein wichtiger Schritt für einen langfristig zuverlässigeren und leistungsfähigeren Bahnverkehr in Europa. Von 8. Februar bis 9. Juli 2027 ist die Strecke zwischen Freilassing und Rosenheim gesperrt. Diese Sperre wirkt sich stark auf nationale und internationale Bahnverbindungen aus – insbesondere auf die stark befahrene Weststrecke.
Auswirkungen Salzburg - Innsbruck
Auf der Weststrecke (Salzburg – Innsbruck) stehen unseren Fahrgästen zwei Reisemöglichkeiten zur Verfügung:
- Schienenersatzverkehr (SEV): Es besteht jede Stunde ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen von Salzburg Hbf nach Kufstein oder Innsbruck Hbf, wo jeweils Anschluss zum Fernverkehr Richtung Vorarlberg/Schweiz besteht und umgekehrt; Fahrzeitverlängerung rund 60 Minuten
- Zug: Alle zwei Stunden wird ein RJX von Salzburg Hbf über Bischofshofen und Wörgl Hbf nach Innsbruck Hbf umgeleitet. Von dort Weiterreise ohne Umsteigen ins Tiroler Oberland, nach Vorarlberg und in die Schweiz möglich, gilt auch für die Gegenrichtung. Fahrzeitverlängerung rund 90 Minuten zwischen Salzburg und Innsbruck. Für Reiseziele im Tiroler Oberland, in Vorarlberg und in der Schweiz Fahrzeitverlängerung von 120 Minuten.
Weitere Auswirkungen
- Wien - München: Umleitung über Passau, längere Fahrzeiten
- Salzburg - München: Direktzüge fahren im 2-Stunden-Takt über Mühldorf. Zwei Eurocity Züge fahren täglich pro Richtung ab Schwarzach-St. Veit über Salzburg Hbf und Mühldorf nach München Hbf
- Graz - München: Zwei tägliche Direktverbindungen mit Eurocity Zügen (Umleitung über Schladming, Zell am See und Wörgl Hbf nach München Hbf und retour)
Konkrete Reisebeispiele
von/nach Innsbruck:
- Option 1: Stündlicher Schienenersatzverkehr mit Bussen ab/bis Salzburg bis/ab Kufstein oder Innsbruck. Dadurch bis zu 60 Minuten Fahrzeitverlängerung.
- Option 2: Umleitung RJX alle 2 Stunden über Bischofshofen, Fahrzeitverlängerung rund 90 Minuten.
von/nach Vorarlberg:
- Option 1: Stündlicher SEV mit Bussen ab/bis Salzburg bis/ab Innsbruck oder Kufstein. Von dort Weiterfahrt mit Anschlusszug. Dadurch bis zu 60 Minuten Fahrzeitverlängerung
- Option 2: Umleitung RJX nach Zürich über Feldkirch alle 2 Stunden, Fahrzeitverlängerung 120 Minuten.
von/nach Zürich:
- Option 1: Alle 2 Stunden SEV mit Bussen ab/bis Salzburg bis/ab Innsbruck. Von dort Weiterfahrt mit RJX nach Zürich. Dadurch 60 Minuten Fahrzeitverlängerung
- Option 2: Umleitung RJX alle 2 Stunden über Bischofshofen, Fahrzeitverlängerung 120 Minuten bis Zürich.
Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über Ihre Verbindung in der ÖBB Fahrplanauskunft SCOTTY. Planen Sie bei Reisen auf der Weststrecke in diesem Zeitraum mehr Zeit ein.
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Informationen zu Ihrer Reise
Bitte planen Sie Ihre Reise mit Zeitreserven und informieren Sie sich rechtzeitig im Vorfeld über die Änderungen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Streckeninformation, der ÖBB App oder beim ÖBB Kund:innenservice.
Mit Fahrrädern ist die Benutzung der Schienenersatzverkehrsbusse nicht möglich.
Sie sind mobilitätseingeschränkt und brauchen Unterstützung für die Reise? Bitte melden Sie sich mindestens 24 Stunden vor Reiseantritt beim ÖBB Kund:innenservice, um eine barrierefreie Reisekette gewährleisten zu können.
Mit der SCOTTY-App: Hilfreich ist die Funktion "Benachrichtigungen", die Ihnen ab einer Zug-Verspätung von 5 Minuten automatisch eine Info schickt. Zusätzlich erhalten Sie aktuelle Informationen auf oebb.at oder SCOTTY, der ÖBB App, bei unseren Mitarbeiter:innen, auf den Anzeigen und über Durchsagen.