Im Zuge der Standortkonzentration der intermodalen Güterverkehrsabwicklung im
Raum Wien, soll am Standort Inzersdorf, an der Schnittstelle der Pottendorfer
Linie und der Schnellstraße S1, ein multifunktionaler Güterterminal errichtet
werden. Dieser Terminal ist aus Anlagen für den Wagenladungs-, Kombinierten
Ladungsverkehr (KLV) und Anlagen für den Stückgutverkehr (BahnExpress-BEX)
mitsamt den dafür erforderlichen Hochbauanlagen sowie Verkehrs- und
Betriebsanlagen geplant.
Der Terminal Wien Inzersdorf wird entsprechend den jeweiligen
Kapazitätserfordernissen in mehreren Ausbaustufen (modulares Umsetzungskonzept)
errichtet
| Meilensteine | |
| Projektstatus | Projekt befindet sich in der Planungsphase |
| Planungszeitraum | September 2009 – Dezember 2011 |
| Einreichung UVP: | März 2011 |
| Öffentliche Erörterung und UVP Verhandlung: | 22./23.November 2011 |
| voraussichtlicher Baubeginn | 2012/2013 |
| voraussichtliches Bauende | 2017/2018 |
Ziel und Zweck
Um den Erwartungen und den Steigerungen des Gütertransportes auf der Schiene
auch zukünftig zu entsprechen, wird dieses Projekt einen wesentlichen Beitrag
zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die umweltfreundliche
Schiene leisten. Durch die Auflassung mehrerer Güterbahnhöfe im Wiener Bereich
und Konzentration auf einen Standorte ist auch eine Entlastung im
innerstädtischen Bereich zu erwarten. Vor allem innerstädtischen Zug- und
Verschubfahrten werden dadurch verringert.
Das Projekt entsteht an einem strategisch wichtigen Standort am Stadtrand von
Wien und ist aufgrund der nahen S1 Zufahrten und der Schienenanbindung an die
sogenannte "Pottendorfer Linie" verkehrstechnisch optimal an alle Verkehrsträger
angeschlossen. Dadurch wird zukünftig eine rasche Anbindung des Terminals in
alle Hauptverkehrsrichtungen und rascher Anschluss an das nationale und
internationale Schienennetz gewährleistet. Der Ausbau dieser
Infrastrukturmaßnahme ermöglicht Fahrzeitoptimierungen und erhöht die
Umschlagskapazität für den Güterverkehr im Süden Wiens.
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