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Barrierefreie Bahn

Hebelift   Der barrierefreie Zugang zum System Bahn für Kunden, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist den ÖBB ein nachhaltiges Anliegen.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind seit 9. Juli 1997 in Österreich verfassungsrechtlich festgeschrieben. Für die ÖBB ist die Gruppe der Behinderten, die Senioren und Mütter/Väter mit Kleinkindern und Kinderwagen im Zentrum der Betrachtung. Dem ÖBB-Konzern ist es ein selbstverständliches Anliegen, im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu treffen.

In der ÖBB-Holding AG wird das Thema Barrierefreiheit koordiniert. In enger Zusammenarbeit wird mit den Barrierefrei-Beauftragten der einzelnen ÖBB-Gesellschaften am weiteren Abbau von Hindernissen für Menschen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkung konsequent gearbeitet.

Im Mittelpunkt unserer Betrachtung stehen spezielle Schulungsmaßnahmen für Zugbegleiter und Mitarbeiter auf den Bahnhöfen, Fahrpreisermäßigungen (VORTEILScard Spezial), technische Hilfsmittel wie behindertengerechte Einrichtungen an Bahnhöfen (z. B. Hebelift) und auch die Züge selbst. Im Nahverkehr bieten der neue "Talent" (seit Frühjahr 2004) und der neue Dieseltriebwagen "Desiro" (seit Herbst 2004) je Garnitur u. a. zwei Plätze für selbstfahrende Rollstühle, ein behindertentaugliches WC und breite, niedrige Einstiege.

Im Fernverkehr sind in Österreich jeden Tag 83 Züge mit rollstuhlgängigen Wagen im Einsatz. Die Zahl der Wagen, die für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen tauglich sind, wird laufend erhöht. Im Zuge unseres Upgrading-Programmes werden zudem 20 Liegewagen entsprechend umgebaut.