ÖBB Wasserstoffzug auf freier Strecke

Wasserstoffzug "Coradia iLint"

ÖBB testen Wasserstoffzug erstmals im Fahrgastbetrieb.

ÖBB-Testbetrieb mit Fahrgästen erfolgreich abgeschlossen

Für eine klimafreundliche Mobilität der Zukunft führt an alternativen Antriebstechnologien kein Weg vorbei: Im Pionierprojekt Wasserstoffzug haben die ÖBB deshalb einen Wasserstofftriebzug des Herstellers Alstom im regulären Fahrgastbetrieb getestet. Bewähren musste sich der Zug vor allem auf Nebenbahnen, die nicht für eine Elektrifizierung vorgesehen sind. Der Wasserstoffzug war von 12. September bis 26. November im südlichen Niederösterreich auf der inneren und äußeren Aspangbahn sowie auf der Strecke zwischen Wiener Neustadt und Puchberg bzw. Gutenstein unterwegs. Mit dem Wasserstoffzug und dem Ablauf des Testbetriebs zeigen sich die ÖBB sehr zufrieden.

Die Fahrgäste profitierten im Probebetrieb neben einer sicheren auch von einer sauberen Technologie: Im Gegensatz zu einem Dieseltriebzug entstehen beim Betrieb des Wasserstoffzugs keine lokalen CO₂ Emissionen. Zudem ist der Wasserstoffzug im Betrieb deutlich leiser als die sonst auf den Strecken verkehrenden Dieseltriebzüge.

Bewährungsprobe auf geographisch anspruchsvollen Strecken

Bisher waren Wasserstoffzüge vor allem auf flachen Strecken in Norddeutschland und den Niederlanden im Einsatz. Durch den Test auf geographisch anspruchsvollen Strecken im Süden von Niederösterreich wurde der Wasserstoffzug nun erstmals so richtig auf Herz und Nieren geprüft - und er absolvierte diese Strecken souverän.

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Fahrzeughersteller

ALSTROM

Unsere Partner

AIT Austrian Institute of Technology HyCentA Hydrogen Center Austria Klima Energie Fonds Shift2Rail Verbund

Test eines Komplettsystems

Neben dem Einsatz im Fahrgastbetrieb wurde für den Zeitraum der Testphase auch eine mobile Wasserstoff-Tankstelle auf dem ÖBB Betriebsgelände in Wiener Neustadt errichtet - die ÖBB testeten somit ein Komplettsystem inklusive Fahrzeuginstandhaltung und Wasserstoffversorgung.

Unterstützt wurde das Projekt vom Klima- und Energiefonds sowie dem Shift2Rail Joint Undertaking. Die VERBUND AG übernahm die Grünzertifizierung des verwendeten Wasserstoffs. Eine begleitende wissenschaftliche Studie des Austrian Institute of Technology (AIT) und HyCentA wird in den kommenden Monaten Entscheidungsgrundlagen für nächste Schritte bringen.