Tirol

Kompakte Takte und zusätzliche Verbindungen.

Zusätzliche Verbindungen und teilweise kürzere Fahrzeiten auf der Stecke Innsbruck-Kufstein, eine Ausweitung des Angebots für Schwaz und Umgebung sowie optimierte Anschlüsse auf der Seefeld-Route sind nur einige der Neuerungen im Fahrplan für Tirol, der am 9. Dezember in Kraft tritt.

Die ÖBB setzen in Tirol bei diesem Fahrplanwechsel drei Schwerpunkte: Kapazitäten für die Pendlerinnen und Pendler ausweiten - insbesondere dort, wo Züge stark frequentiert sind. Darüber hinaus forcieren die ÖBB die umweltschonende Urlaubsanreise mit der Bahn durch neue ICE-Verbindungen von und nach Deutschland. Und drittens investieren die ÖBB in den Ausbau der Kundenfreundlichkeit mit Initiativen wie der Preis-Checker-Funktion im Ticketshop oder dem Kundenservice.direkt als Anlaufstelle für schnelle Hilfe.

Die Neuerungen im Detail

Unterinntaltrasse: Höhere Vertaktung, kürzere Fahrzeiten

Für die Strecke Innsbruck-Wörgl-Kufstein sind ab 9. Dezember gleich mehrere Neuerungen zu vermelden: Hier gibt es eine zusätzliche Verbindung von Innsbruck nach Wörgl, die Züge starten in der Landeshauptstadt wochentags um 16:00. Um 17:00 bieten VVT und ÖBB zudem eine besonders beschleunigte Verbindung über die unterirdische Neubaustrecke mit einer Reisezeit von nur 48 Minuten für die Fahrt von Innsbruck nach Kufstein an. Die Vertaktung beim REX Unterland wird nun auch am Wochenende auf einen 2-Stunden-Rhythmus für die Strecke Innsbruck-Kufstein verdichtet.

Optimierte Anschlussmöglichkeiten in Seefeld und Schwaz

Am Bahnhof Seefeld bieten VVT und ÖBB in Abstimmung mit der DB-Regio künftig sechs zusätzliche Anschlüsse in beiden Richtungen für die Weiterfahrt nach München bzw. nach Innsbruck an. Diese Anpassung gilt für Samstage sowie Sonn- und Feiertage. Im Stadtverkehr Schwaz punktet der VVT im neuen Fahrplan mit der Anbindung der Linie City 2 an die S-Bahn und ändert dafür den Streckenverlauf dieser Linie komplett. Insgesamt wird der City-, Dorf- und Bergverkehr im Großraum Schwaz durch zeitliche Verlängerung der Dienste (City 1), Verkürzung der Wartezeiten für SchülerInnen (Linie 7) und mit kürzeren Fahrzeiten (Linie 8381) noch attraktiver gestaltet als bisher.

3 Gemeinden, 3 Buslinien: Oberland verstärkt

Werktags 2-3 Verbindungen zusätzlich und optimale Anschlüsse zum Nah- und Fernverkehr bietet der Verkehrsverbund Tirol seinen Fahrgästen im Bezirk Landeck: Morgens, mittags und abends wird es ab dem 9. Dezember. zusätzliche Verbindungen von Grins, Fließ und Stanz nach Landeck geben, die optimale Anschlüsse an den Nah- und Fernverkehr bringen werden. Konkret wird eine zusätzliche Frühverbindung als Zubringer an den REX-Zug um 06:05 nach Innsbruck dienen. Mit dieser Kombination erreichen die Fahrgäste Innsbruck bereits um 07:02. Ebenfalls ab 9. Dezember 2018 fährt an Schultagen um 13:45 ein zusätzlicher Bus von Landeck nach Grins, Fließ und Stanz. Der VVT bietet damit für die Schülerinnen und Schüler der Region eine zusätzliche, mit deren Stundenplan abgestimmte Heimfahrmöglichkeit. Ideal für PendlerInnen wiederum wird die neue Nachmittagsfrequenz mit Abfahrtszeit 16:40 in Landeck sein, denn sie stellt eine nahezu nahtlose Anschlussmöglichkeit an die aus Innsbruck ankommenden Nahverkehrszüge dar.

Neues im Fernverkehr von und nach Tirol: Direkt nach Deutschland und in die Slowakei

Neu im ÖBB-Fernverkehrsangebot ist auch eine direkte Verbindung zwischen Tirol und Bratislava. Ein Railjet Xpress (RJX) als schnellste ÖBB-Verbindung fährt künftig täglich von Zürich über Innsbruck (16:17) und Wörgl (16:43) bis in die slowakische Hauptstadt (21:51) und retour (Bratislava ab 06:10, Innsbruck an 11:44). Einen Focus legen die ÖBB gemeinsam mit der DB auch auf die umweltfreundliche und stressfreie Urlaubsanreise nach Tirol mit der Bahn. Um immer mehr Tirol-Urlauber auf Schiene zu bringen, fährt an Wochenenden ein ICE von Hamburg bzw. Dortmund über Seefeld nach Innsbruck und retour. Die saisonalen Wochenend-Direktverbindungen von Hamburg über München und Wörgl nach Kitzbühel werden auch als ICE geführt.

Darüber hinaus bauen die ÖBB auch in Tirol die Kundenfreundlichkeit massiv aus. Bahnfahren soll für die Menschen so bequem wie möglich  und Unterstützung bei Bedarf auf kurzem Wege erreichbar sein. Mit der aktuellen Sitzplatzreservierung um einen Euro für Vorteilscard-Inhaber im Kundenkonto versuchen die ÖBB noch mehr Reisende von den Vorteilen einer Reservierung zu überzeugen. Mit dem Kundenservice.direkt schaffen die ÖBB auch am Innsbrucker Hauptbahnhof bis zum Sommer eine weitere direkte Anlaufstelle für Fragen, Reklamationen und Wünsche unserer KundInnen. Auch auf der Schiene selbst geht die Qualitätsoffensive weiter: Bereits sechs Talent-Züge sind mit den neuen bequemen roten Sitzen im Cityjet-Design unterwegs.

Investitionen und Vereinheitlichung im Außerfern

Die Anregungen und Wünsche der Gäste des letzten Öffi-Treffs in Reutte werden im Rahmen des neuen Fahrplans umgesetzt: Die Lechtal-Route wird daher ab 9. Dezember über Höfen geführt und jene im Tannheimertal über die Haltestelle "Krankenhaus" geleitet. Dies ermöglicht optimale Anschlüsse an weiterführende Linien in der gesamten Region und es entsteht ein Umsteigeknoten in Weissenbach. Um eine Vereinheitlichung der Kursnummern zu gewährleisten werden alle regionalen Buslinien mit dreistelligen Nummern versehen. Darüber hinaus entstehen aus einer bisherigen zwei neue Linien für die Fahrgäste im Außerfern: Linie 150 Reutte-Nassereith sowie Linie 151 Reutte-Berwang erscheinen neu im Kursbuch.