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Donauachse/Westbahn

Neubaustrecke Wien - St. Pölten

Wien - St. Pölten Projekt in Bau

Die 44 km lange Neubaustrecke ist ein wesentlicher Bestandteil des Ausbaus zur viergleisigen Westbahn zwischen Wien und Wels. Sie sichert die Kapazitäten für den Güterverkehr und ermöglicht kürzere Fahrzeiten im Personenverkehr. Durch den neuen Überhol- und Regionalbahnhof Tullnerfeld bieten sich zudem zusätzliche Möglichkeiten für den regionalen wie überregionalen Personenverkehr. Wien – St. Pölten wurde als eines der ersten Projekte Österreichs mit einem positiven Umweltverträglichkeitsprüfungs-Abschluss ausgezeichnet.

Meilensteine
Übertragung zur Planung

Februar 1990

Übertragung zum Bau

November 2002

Inbetriebnahme Ende 2012
 

 

Projektstatus in Bau seit Februar 2003

 

Daten & Fakten
Streckenlänge: 44 km
Kunstbauten
4 Tunnel in bergmännischer Bauweise, 3 Tunnel in offener Bauweise, 29 Brückenobjekte für Bahn, Straßen und Wege bzw. Wildwechsel, Regionalbahnhof Tullnerfeld


Ziel und Zweck

Das Verkehrsaufkommen auf der bestehenden Westbahn zwischen Wien und St. Pölten führt zu Engpässen in der Betriebsabwicklung. Zusätzlich sind abschnittweise nur geringe Fahrgeschwindigkeiten möglich, zumal sich die aus dem 19. Jahrhundert stammende Trasse an die Landschaftsform des Wienerwaldes anpasst. Mit der Neubaustrecke Wien – St. Pölten werden die gegenwärtigen und künftigen Anforderungen an umweltfreundlichen Bahnverkehr in einer der dynamischsten Regionen Europas vorbildlich gelöst.

Streckenverlauf

Die Trasse schließt im Osten an die Verbindungsstrecke West-, Süd- und Donauländebahn (Projekt Lainzer Tunnel) an. Der Wienerwald wird mit einem Tunnel unterquert. Danach verläuft die Strecke am Südrand des Tullnerfelds. Nach offenen Streckenabschnitten und Unterflurstrecken im Perschlingtal, führt sie über Kapelln und Böheimkirchen über einen Tunnel ins Traisental. Im Westen ist sie über den Knoten Wagram mit der Westbahn verknüpft.

Stand: Juni 2008



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