Streckenverlauf
Der Westabschnitt schließt im Osten an den Abschnitt Tullnerfeld an. Nach der rund 1,3 km langen Freilandstrecke Diendorf folgt der rund 1,4 km lange Reiserbergtunnel. Zwischen Wieselbruck und Haselbach verläuft die Trasse rund 1,4 km oberirdisch und mündet in den rund 3,3 km langen Stierschweiffeldtunnel.
Das Perschlingtal wird in Dammlage gequert. Zwei Brückenobjekte führen über die Landesstraße und die Perschling. Danach verläuft die Trasse in einem Einschnitt und mündet in den rund 2,8 km langen Raingrubentunnel. Im Bereich Pottenbrunn wird die Neubaustrecke mit dem bereits fertig gestellten Knoten Wagram verknüpft.
Bauablauf
Die Bauarbeiten für die Freilandstrecke zwischen Reiserbergtunnel und Stierschweiffeldtunnel sind mit Juni 2005 abgeschlossen worden, die Eisenbahnbrücken über die L110 und die Perschling sind ebenfalls fertig gestellt. Die Arbeiten an der Tunnelkette Perschling sind seit dem Frühjahr 2005 im Gange. Die Bauarbeiten an der Freilandstrecke Diendorf wurden im Frühjahr 2007 fertig gestellt.
Tunnelbohrmaschine
Das größte Baulos des Westabschnittes ist die Tunnelkette Perschling, die aus dem Reiserberg-, Stierschweiffeld- und Raingrubentunnel besteht. Eingesetzt wird hierbei eine der größten Tunnelbohrmaschinen der Welt mit einem Durchmesser von rund 13 Metern und einem Gewicht von etwa 1.200 Tonnen. Das entspricht ca. 15 Taurus-Lokomotiven.
Eine Bauinformation sowie Fotos zu diesem Projektabschnitt finden Sie unter "Downloads".
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