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Donauachse/Westbahn » Neubaustrecke Wien - St. Pölten

Abschnitt Wienerwald

Stand: Juni 2008
Wien - St. Pölten Projekt in Bau

Streckenverlauf

Der Abschnitt Wienerwald hat eine Gesamtlänge von 14,4 km. Davon entfallen 13,35 km auf den Wienerwaldtunnel, der vom Westvortrieb (von Chorherrn in NÖ) aus mittels Tunnelvortriebsmaschinen und vom Ostvortrieb (Wien Hadersdorf-Weidlingau) aus mittels Neuer Österreichischer Tunnelbaumethode (NÖT) im Bagger-Sprengvortrieb errichtet wird.

Der Tunnel beginnt auf Wiener Seite unterirdisch in der bereits vorweg errichteten Weichenhalle Hadersdorf/Weidlingau des Projektes Lainzer Tunnel und wird über eine Länge von 1.825 m als zweigleisiger Tunnel ausgebildet, welcher anschließend in zwei eingleisige Tunnel übergeht.

Die beiden eingleisigen Tunnelröhren werden durch Querschläge mit einem Regelabstand von 500 m miteinander verbunden. Im Bereich der zweigleisigen Streckenröhre sind aus Sicherheitsgründen drei Notausstiege vorgesehen, wobei für zwei, neben den Verbindungsstollen, auch die Schachtbauwerke zu errichten sind. Im eingleisigen Tunnelabschnitt ist ein Notfallentlüftungsschacht vorgesehen.

Im Bereich des Westportals werden neben der Überschüttung der Tunnelröhren und deren Oberflächengestaltung auch der Portalvorplatz und das Betriebsgebäude Chorherrn errichtet.

Der Abschnitt Wienerwald grenzt im Westen an den Abschnitt Tullnerfeld der Neubaustrecke Wien – St. Pölten.

Maßgeschneiderte Vortriebsmethoden

Zwei Tunnelvortriebsmaschinen sind vom Westen aus im Einsatz. Speziell für die Anforderungen des Vortriebs der beiden eingleisigen Tunnelröhren werden Maschinen folgenden Typs eingesetzt:

  • Maschinentyp: Hartgesteins-Einfachschildmaschine
  • Gesamtgewicht einer Maschine: 1.750 Tonnen
  • Länge inkl. Nachläufer: 240 m
  • Bohrkopfdurchmesser: 10,6 m
  • Bohrkopfantriebsleistung: 4.900 kW
  • Max. Vortriebskraft: 156.000 kN
  • Abbauwerkzeuge: 64 Schneidrollen, 6 Räumer

Bauinformationen sowie Fotos zu diesem Projektabschnitt finden Sie unter "Downloads".

 



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