Das Tiroler Unterinntal verfügt zwischen Wörgl und Innsbruck nur über sehr
geringe Platzreserven. Oftmals entstehen Nutzungskonflikte zwischen Verkehr,
Wirtschaft, Siedlungsraum und Natur. Bergbau- und Felssturzgebiete sowie nur
sehr schwer zu beherrschende Wasservorkommen haben die Möglichkeiten zur
Trassierung der neuen Unterinntalbahn stark eingeschränkt. Die in Bau befindliche Trasse unterquert nicht nur den Inn sondern auch mehrfach die Inntalautobahn A12 sowie die bestehenden Bahnanlagen.
Um die Umweltverträglichkeit der neuen
Unterinntalbahn sicherzustellen, wurde eine überwiegend unterirdische Trassierung gewählt.
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