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Brennerachse

Die neue Unterinntalbahn

Stand: Juni 2011
Kundl/Radfeld-Baumkirchen Projekt in Bau

Streckenneubau Kundl/Radfeld - Baumkirchen

Angesichts des stetig steigenden Waren- und Personenverkehrs hat sich die österreichische Verkehrspolitik in Abstimmung mit den Nachbarländern und der Europäischen Kommission bereits in den 90er Jahren zum Ausbau der Eisenbahnachse Brenner entschieden. Für das am stärksten vom Schienenverkehr belastete Teilstück der Eisenbahnachse Brenner zwischen München und Verona wurde die Ausbaupriorität frühzeitig erkannt.

Im Projektraum Kundl - Baumkirchen überlagert sich der Eisenenbahn Nord-Süd- mit dem Ost-West-Verkehr. Die bestehende zweigleisige Bahnstrecke wird derzeit in einem 40 Kilometer langen Abschnitt auf einen viergleisigen Querschnitt ausgebaut.

Meilensteine
Planungsstart: 1996
Umweltverträglichkeitsprüfung positiver Abschluss 1999
Baugenehmigung 2002
Projektstatus Rohbau abgeschlossen, Einbau der eisenbahntechnischen Ausrüstung seit 2009
Fertigstellung 2012

 

Daten & Fakten
Gesamtkosten 1. Ausbauschritt 2 Milliarden Euro
40 Kilometer zweigleisige Neubaustrecke (NBS)
80% der Trasse in Tunnels, Unterflurtrassen, Wannen und einer Galerie
10 Hauptbaulose sowie Fachbaulose für Ausrüstungsarbeiten
Technische Ausführung für Geschwindigkeiten bis 250 km/h
Teil der Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN)
Förderungen bis zu 10 Prozent der gesamten Projektkosten durch die EU-Kommission


Ziel und Zweck

Als Teil der nördlichen Zulaufstrecke zum Brenner Basistunnel ist der Streckenabschnitt Kundl - Baumkirchen auf Basis internationaler Vereinbarungen mit den Nachbarländern und der EU vorrangig auszubauen. Bis 2012 wird die bestehende zweigleisige Eisenbahnstrecke durch eine modern angelegte zweigleisige Hochleistungstrasse ergänzt. Die heute bis an die Kapazitätsgrenze belastete bestehende Bahnverbindung kann in Hinkunft der europäischen Wirtschaft wieder zukunftsweisende Transportoptionen bieten.

Neben der notwendigen Kapazitätsausweitung bietet die Neubautrasse auch die Möglichkeit zur Entflechtung der verschiedenen Bahnverkehre. Bisher ist der gesamte Güter- und Personenverkehr auf der bestehenden zweigleisigen Strecke im Unterinntal gefahren.

Vorteile auf der ganzen Strecke!

  • Der Schienengüterverkehr wird überwiegend durch die Tunnels fließen.
  • Wirksame Lärmentlastung vor allem während der Nachtstunden.
  • Vorraussetzungen für die weitere Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs sind geschaffen.

 



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