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Brennerachse

Streckenneubau - Schaftenau - Radfeld

Stand: Dezember 2016
Kundl - Kufstein Projekt in Planung

2. Ausbauschritt der neuen Unterinntalbahn

Der 1. Ausbauschritt der neuen Unterinntalbahn zwischen Kundl und Baumkirchen ist im Dezember 2012 fahrplanmäßig in Betrieb gegangen. Entsprechend dem Projektfortschritt am Brenner Basistunnel ist zeitgerecht der 2. Ausbauschritt zwischen Schaftenau und Radfeld vorzubereiten und umzusetzen. 2005 - 2009 hat die ÖBB-Infrastruktur AG in diesem Bereich das Trassenfindungsverfahren für eine moderne, leistungsfähige und umweltverträgliche neue Bahn durchgeführt. Die Finanzierung der Planungsschritte für die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung-Grundsatzgenehmigung ist im Rahmenplan 2017 - 2022 abgebildet.

Meilensteine
Planungsstart September 2005
Projektstatus Trassenauswahlverfahren für den Abschnitt Schaftenau – Kundl/Radfeld im September 2009 abgeschlossen.
Aktuelle Projektphase Umweltverträglichkeitsprüfung-Grundsatzgenehmigung; gemeinsam mit dem Regionalforum wurde die Projektphase im Herbst 2016 gestartet.

 

Daten & Fakten
Teil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes TEN, Skandinavisch-Mediterraner Korridor
Förderungen bis zu 50 Prozent der Planungskosten und 40 Prozent der gesamten Projektkosten durch die EU-Kommission möglich
Mehr als 30 Bohrungen und seismische Messungen zur Erkundung der Geologie im Bereich Angerberg und Kufstein durchgeführt
Streckenlänge: 19 km (Schaftenau - Kundl)


Ziel und Zweck

Bereits heute ist absehbar, dass durch die Inbetriebnahme der neuen Gleise zwischen Kundl und Baumkirchen (1. Ausbauschritt Unterinntal) sowie durch die Arbeiten am Brenner Basistunnel langfristig mit zusätzlichem Schienenverkehr im Raum Wörgl - Kufstein - Kiefersfelden zu rechnen ist. Das Memorandum von Montreux (1994), unterfertigt durch die Verkehrsminister Österreichs, Deutschlands und Italiens, sieht einen schrittweisen Ausbau der Schieneninfrastruktur vor.

Der grenzübergreifende Charakter der Projektierung soll eine leistungsfähige Anbindung an das deutsche Schienennetz sowie die Interessen der Anrainer  in Österreich und Bayern berücksichtigen.

 


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