Bis zur Jahresmitte 2004 wurden gemeinsame Töchter ÖBB-Traktion GmbH und ÖBB-Technische Services GmbH, weiters ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG, ÖBB-Dienstleistungs GmbH und ÖBB-Immobilienmanagement GmbH gegründet.
Mit Spaltungsstichtag 1. Jänner 2005 wurden schließlich die ÖBB in ihrer bisherigen
Form gesellschaftsrechtlich vom ÖBB-Konzern abgelöst und ihre Mitarbeiter, Anlagen
und Aufgaben den operativen Tochtergesellschaften übertragen.
In die ÖBB-Infrastruktur Bau AG wurden die Eisenbahn-Hochleistungsstrecken AG
(HL-AG) und der Finanzierungsteil der Schieneninfrastrukturfinanzierungs GmbH
(SCHIG) integriert sowie die Bundesanteile der Unterinntalbahn als Tochter
der ÖBB-Infrastruktur Bau AG eingebracht.
Parallel zur Umsetzung der ÖBB-Strukturreform wurde auch die Zusammenführung von Post- und BahnBus erfolgreich abgewickelt und mit der ÖBB-Postbus GmbH das größte österreichische Busunternehmen als Teil des ÖBB-Konzerns etabliert.
Die neue Konzernstruktur ermöglicht es den operativen Gesellschaften und damit dem gesamten ÖBB-Konzern, sich bei steigendem Wettbewerb besser auf Markt und Kunden einzustellen, die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft zu steigern. Nicht zuletzt sollen durch die neue Struktur auch die monetären Beiträge seitens der öffentlichen Hand optimiert werden.



