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Entstehung des ÖBB-Konzerns

Als erster Schritt wurde am 31. März 2004 die ÖBB-Holding AG gegründet, deren Aufsichtsrat bestimmt und in der konstituierenden Sitzung im April der Vorstand bestellt. Die ÖBB-Holding AG hatte als strategische Leitgesellschaft die Ausgründungen der heutigen Tochtergesellschaften durchzuführen.
Bis zur Jahresmitte 2004 wurden gemeinsame Töchter ÖBB-Traktion GmbH und ÖBB-Technische Services GmbH, weiters ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG, ÖBB-Dienstleistungs GmbH und ÖBB-Immobilienmanagement GmbH gegründet.

Mit Spaltungsstichtag 1. Jänner 2005 wurden schließlich die ÖBB in ihrer bisherigen Form gesellschaftsrechtlich vom ÖBB-Konzern abgelöst und ihre Mitarbeiter, Anlagen und Aufgaben den operativen Tochtergesellschaften übertragen.
In die ÖBB-Infrastruktur Bau AG wurden die Eisenbahn-Hochleistungsstrecken AG (HL-AG) und der Finanzierungsteil der Schieneninfrastrukturfinanzierungs GmbH (SCHIG) integriert sowie die Bundesanteile der Unterinntalbahn als Tochter der ÖBB-Infrastruktur Bau AG eingebracht.

Parallel zur Umsetzung der ÖBB-Strukturreform wurde auch die Zusammenführung von Post- und BahnBus erfolgreich abgewickelt und mit der ÖBB-Postbus GmbH das größte österreichische Busunternehmen als Teil des ÖBB-Konzerns etabliert.

Die neue Konzernstruktur ermöglicht es den operativen Gesellschaften und damit dem gesamten ÖBB-Konzern, sich bei steigendem Wettbewerb besser auf Markt und Kunden einzustellen, die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft zu steigern. Nicht zuletzt sollen durch die neue Struktur auch die monetären Beiträge seitens der öffentlichen Hand optimiert werden.