Mädchen am Zug
Am 26.04.2011 war es wieder soweit - 45 Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren lernten im Rahmen des Wiener Töchtertags die ÖBB hautnah kennen.
Ziel des Wiener Töchtertags ist, Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Die ÖBB stimmten ihr Programm darauf ab und stellten den Mädchen eisenbahnspezifische Berufe vor. "Der Töchtertag ist eine hervorragende Gelegenheit um den Mädchen zu zeigen, dass es eine spannende Herausforderung ist, einen technischen Beruf zu erlernen und der ÖBB-Konzern dahingehend viele Möglichkeiten bietet. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der Konzerngesellschaften, der Begleitpersonen, der AusbildnerInnen und besonders der engagierten ÖBB-Lehrlinge, ist es uns gelungen für die Mädchen einen Tag voll einzigartiger Erfahrungen und unvergesslicher Erlebnisse zu gestalten", so Anna Moder , Koordinatorin des Wiener Töchtertags und Mitarbeiterin des Strategischen Konzernpersonalmanagements im Bereich, HR-Strategie & HR-Kommunikation.
ÖBB live erleben
Los ging es am Wiener Westbahnhof, wo Birgit Wagner Vorstandsdirektorin ÖBB-Personenverkehr, die Mädchen bei einem Frühstück begrüßte.
Zur ersten Station in Jedlersdorf ging es mit einem eigens für die Mädchen reservierten Talent. Eine Zugbegleiterin und eine Triebfahrzeugführerin standen den Mädchen während der Fahrt Rede und Antwort und informierten die Mädchen über ihren Arbeitsalltag. Mit Begeisterung nahmen die Mädchen die Möglichkeit an, die Fahrt vom Führerstand aus zu beobachten und einige Mädchen probierten selbst Lautsprecheransagen aus.
In der Werkstätte Jedlersdorf der Technischen Services GmbH bot die ÖBB den Mädchen gleich zwei spannende Highlights. Bei einer Führung durch die Werkstätte erlebten die Mädchen hautnah wie Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Zügen stattfinden und ließen sich von den enormen Größen der Maschinen beeindrucken. "Die Führung war sehr spannend - uns wurde unter anderem gezeigt wie ein Zug von unten ausschaut!" so Christina M. "Und dass es bei den ÖBB so viele verschiedene technische Berufe gibt, habe ich gar nicht gewusst." fügt sie beeindruckt hinzu.
Ein weiterer Programmpunkt war das Thema Sicherheit in Zügen und auf Bahnhöfen. Gerhard Schiffauer, Leiter Konzernsicherheit in der ÖBB-Shared Service Center GmbH, vermittelte den Mädchen praxisnah was bei einem Notfall im Zug zu tun ist, welche Gefahren es gibt und welche Sicherheitsvorkehrungen die ÖBB treffen.
Aktive Gestaltungsmöglichkeiten in der Lehrwerkstätte Floridsdorf
Nach dem Mittagessen in der Lehrwerkstätte Floridsdorf zeigten die Mädchen ihr handwerkliches Geschick und hantierten eifrig mit Schraubstock und Feile. ÖBB-Lehrlinge fertigten gemeinsam mit den Mädchen einen Kugelschreiberhalter an, den sie als Andenken mit nach Hause nahmen. Eine Besichtigung der Lehrwerkstätte, geführt von den ÖBB-Lehrlingen selbst, rundete das Programm ab. "Das handwerkliche Arbeiten ist gar nicht so leicht, aber es hat großen Spaß gemacht. Andreas Kessler, der Standortleiter der Lehrwerkstätte, hat mir genau erklärt was zu tun ist und es ist mir sehr gut gelungen." meinte Julia S. stolz.
Mit dem Talent ging es dann wieder zum Westbahnhof zurück, wo für die Mädchen ein spannender und erlebnisreicher Tag zu Ende ging.



Bildergalerie